KRÖZAU. Gleich vier Sitzungen sorgten in der Kreuzauer Festhalle für viel Applaus in der zurückliegenden närrischen Session 2025/2026. Mit knapp 150 Aktiven gestaltete die KG Ahle Schlupp wieder ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles fünfstündiges Bühnenprogramm, ausschließlich mit eigenen Kräften.
Ein bunt gemischtes Programm aus Büttenreden, Tanz, Show und Musik brachte von Beginn an eine ausgezeichnete Stimmung in dem festlich geschmückten Saal der Kreuzauer Festhalle. Zum Auftakt hielten Mara Acker und Judith Zens als zwei Putzfrauen einen humorvollen Plausch und stimmten die Besucher auf die erstmals in Kreuzau regierende weibliche Tollität, Prinzessin Uschi I. (Uschi Bauer) ein. Basti Bauer und Manuel Jörres mit einem Zwiegespräch sowie Ehrensenator Willi Wink als „alte junggebliebene Jungfrau“ erhielten ebenfalls viel Beifall für ihre Reden. Bei den tänzerischen Darbietungen gab es spektakuläre Aufführungen von der Prinzengarde mit ihrem Gardetanz und einem Schautanz zum Thema "Heldinnen des Karnevals - Jecke Kräfte für gleiche Rechte“, der Schautanzgruppe „Schluppepuppe“ mit einem Tanz zu den fünf Jahreszeiten, der Männergarde „Schermedröht“, die das Publikum mit auf „hohe See“ nahmen sowie dem „Funkenknubbel blau wiss“ mit ihrem Gardetanz als „echte Fründe“. Die „Föttchesföhler“ präsentierten in diesem Jahr ein lustiges Theaterstück und entlarvten dabei die „falsche“ Prinzessin. Musikalisch abgerundet wurde das Programm von Solo-Sängerin Julia Schier, der Gesangsgruppe Stäänschluppe unter dem Motto „Stääne stohn op“, dem Schluppe-Chor mit Liedern über Prinzessin Uschi und zum Mitsingen sowie der Band „Raderdoll“ mit Kölsche Tön zum Schluss der Sitzung.
Unsere Eigenständigkeit zu bewahren ist uns besonders wichtig, so Präsident Peter Kaptain, der sich mit allen Mitgliedern der „Schluppe“ in Zeiten der Kommerzialisierung des Karnevals über die große Besucherresonanz sehr gefreut hat.